Stadt Eltmann

Bürgerservice und Verwaltung

Stadtverwaltung Eltmann
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97483 Eltmann

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Öffnungszeiten:

Montag - Freitag:
08.00 - 12.00 Uhr

Donnerstag:
14.00 - 18.00 Uhr und nach tel. Vereinbarung
 




Wir stehen zusammen!

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger!


Heute wenden wir uns als Ihre Bürgermeister in der momentanen Ausnahmesituation an Sie persönlich. Wir möchten Sie über die aktuelle Situation in Eltmann informieren, Ihnen Hilfe anbieten, aber auch an Ihre Hilfsbereitschaft und Vernunft appellieren. Lassen Sie uns gemeinsam alles dafür tun, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Auch im Landkreis Haßberge ist dieser Virus angekommen, über die tagesaktuelle Sachlage können sie sich auf der Homepage des Landratsamtes (www.hassberge.de) informieren.


In Eltmann, im Landkreis Haßberge und auch überregional finden sich viele engagierte Bürgerinnen und Bürger zusammen, um gemeinsam Hilfe anzubieten. Wir danken all jenen, die in dieser schwierigen Zeit Nachbarschaftshilfe und Nächstenliebe leben! Die katholische und die evangelische Kirche haben jeweils eine Hilfsaktion gestartet. Sie brauchen nachbarschaftliche Hilfe? Sie würden gerne helfen? Dann ist das katholische Pfarramt unter Tel.: 09522/708940, e-mail: pfarramt.eltmann@bistum-wuerzburg.de und das evangelische Pfarramt unter Tel.: 09522/80243, e-mail: pfarramt.gleisenau@elkb.de erreichbar. Bitte beachten Sie die aktuellen Informationen der Pfarrgemeinden in der Tagespresse. Die Kirchen bleiben zum persönlichen Gebet bis auf Weiteres für Sie geöffnet.


Das Bürgertelefon des Landkreises Haßberge ist nach wie vor unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar - an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können. Wenn allgemeine Fragen zum Corona-Virus bestehen, bitte an die Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden: Telefonnummer: 09131/68085101. Auch unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Stadtverwaltung Eltmann stehen Ihnen selbstverständlich telefonisch zur Verfügung. Telefonnummer 09522/899-0, e-mail: info@eltmann.de.


Wer sich krank fühlt und grippeähnliche Symptome hat und nicht direkten Kontakt mit einer Person hatte, bei der der Corona-Virus nachgewiesen wurde, soll sich telefonisch bei seinem Hausarzt melden. Dieser entscheidet dann über eine Krankschreibung.


Patienten mit begründetem Verdacht sollen dringend den Fahrdienst/Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktieren. Die Telefonnummer ist 116 117.
Bürger die aufgrund Corona verdächtiger Symptome den Arzt oder das Krankenhaus kontaktieren wollen, müssen unbedingt vorher den Arzt oder das Krankenhaus anrufen und darauf hinweisen, dass sie Corona verdächtige Symptome bei sich festgestellt haben.


Die von der Bayerischen Staatsregierung verfügten Maßnahmen zur Bekämpfung des neuartigen Corona-Virus sind für viele Bürgerinnen und Bürger und Betriebe nicht nur mit einem Verzicht auf lieb gewonnene Gewohnheiten, sondern mit erheblichen Herausforderungen, Belastungen und auch Zumutungen verbunden. Wir wissen, dass Ihnen allen im Moment viel abverlangt wird und wir von einem normalen Alltag weit entfernt sind.


Wir bitten Sie jedoch ganz eindringlich: Halten Sie sich an die staatlichen Anordnungen und schützen Sie insbesondere die Schwächeren und Älteren in unserer Gesellschaft! Je strikter wir uns freiwillig an die Einschränkungen halten, umso schneller können wir in unser gewohntes Leben zurückkehren. Wir sind sicher, dass die Bürgerinnen und Bürger aus Eltmann und den Stadtteilen nun zusammenstehen und sich gegenseitig helfen. Bitte achten Sie in Ihrer Nachbarschaft aufeinander und bieten Sie gegebenenfalls Hilfe an. Unterstützen Sie die Eltmanner Geschäfte, indem Sie die Abhol- bzw. Lieferangebote unserer Einzelhändler und Gastronomen nutzen! In jeder Krise steckt auch die Chance, sich auf die wesentlichen Dinge unseres Gemeinwesens zu besinnen.


Liebe Bürgerinnen und Bürger,

die Lage ist wirklich ernst. Niemand darf die Gefahren einer Pandemie jetzt klein reden. Und doch liegt es an uns, wie wir mit der Corona-Krise umgehen. Nehmen wir diese Herausforderung an.


Lassen wir uns nicht von Unsicherheit und Verzagtheit leiten, sondern von Entschlossenheit und Mut. Seien wir vernünftig und achtsam mit uns selbst und aufmerksam gegenüber unserem Nächsten. Und besinnen wir uns auf das, was uns in Eltmann seit jeher prägt und stark macht: Gemeinsinn und Solidarität, Zusammenhalt und das Einstehen füreinander sind Werte, die unsere Gemeinschaft tragen.


Wir sind überzeugt: Gemeinsam werden wir auch die schwierigen nächsten Wochen durchstehen und bewältigen. Halten wir zusammen! Mit den besten Wünschen für Sie und Ihre Familien, bleiben Sie gesund!


Ihre Bürgermeister


Michael Ziegler            Hans-Georg Häfner        Peter Klein
1. Bürgermeister            2. Bürgermeister            3. Bürgermeister




Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Corona-Virus

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++
 

>> https://www.hassberge.de/topmenu/startseite/corona-virus.html <<




22.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 84/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelles zu Corona im Landkreis Haßberge

Das Gesundheitsamt Haßberge bestätigt heute zwei neue Corona-Fälle. Damit hat sich die Gesamtzahl auf 18 erhöht (Stand Sonntag, 22. März, 12.00 Uhr). Rund 240 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne und werden regelmäßig durch das Gesundheitsamt Haßberge kontaktiert und nach ihrem Gesundheitszustand befragt.

Landrat Wilhelm Schneider wirbt bei der Bevölkerung um Einsicht: „Die durch das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege erlassenen Restriktionen im Zuge der vorläufigen Ausgangsbeschränkung sind zwingend zu beachten, um die voran-schreitende Corona-Pandemie einzudämmen. Landesweit ist allen Verantwortungsträgern bewusst, dass es sich beim `Einfrieren“ des öffentlichen Lebens um einschneiden-de, aber zwingend notwendige Maßnahmen handelt. Ich richte meinen dringenden Appell an jeden Einzelnen, sich an die amtlich vorgegebenen Regelungen und Vorschriften zu halten. Akzeptieren Sie bitte die Einschränkungen. Denn der Schutz der Gesundheit unserer Menschen, Ihrer Familie, Ihrer Freunde und Bekannten steht an erster Stelle.“

Das Bürgertelefon ist nach wie vor unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar - an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können. Wenn all-gemeine Fragen zum Corona Virus bestehen, bitte an die Corona-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden: 09131/68085101.

Das Informationsangebot auf der Website des Landratsamtes Haßberge wird laufend aktualisiert. Alle aktuellen Informationen gibt es weiterhin unter: https://www.hassberge.de/topmenu/startseite/corona-virus.html. Unter anderem wird dort auch auf einen Link des Bayerischen Innenministeriums verwiesen:  https://www.corona-katastrophenschutz.bayern.de/faq/; hier findet man Antworten auf die häufigsten Fragen zur Ausgangsbeschränkung. Auch auf www.bayern.de sind jetzt FAQs zu konkreten Fragen eingestellt: https://www.bayern.de/service/informationen-zum-coronavirus/faq-zur-ausgangsbeschraenkung.

Das Landratsamt Haßberge weist darauf hin, dass der Kreis der zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen und der Kindertagespflege Berechtigten mit Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung vom 21. März 2020 ausgeweitet wurde:   In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen zu einem steigenden Personalbedarf kommen. In diesen beiden Bereichen besteht daher ab Montag, dem 23. März 2020 die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in einem dieser bei-den Bereiche tätig ist.

Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch die Kassenärztliche Vereinigung und den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).

In den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur gilt weiter die bestehende Rechtslage: Es kommt auf beide Elternteile an, bzw. bei Alleinerziehenden auf den oder die Alleinerziehende.

Die Informationen auf der Internetseite des StMAS wurden entsprechend angepasst: Es stehen eine neue Version der Elterninformation und des Formulars für die Berechtigung zur Notbetreuung zur Verfügung. Zu finden sind diese unter:  https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/200321_informationsblatt_fur_eltern_aktualisiert_clean.pdf und https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/21-03-2020_erklaerung_notbetreuung_stmas_stmuk-aktualisiert-clean.pdf.

Übersetzungen der aktualisierten Elterninformation werden aktuell erarbeitet.

Häufig gestellte Fragen zur Kindertagesbetreuung im Zusammenhang mit dem Corona Virus gibt es ebenso auf der Internetseite des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales unter dem Link: 

www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/faq-coronavirus-betreuung.php.

Hingewiesen  wird außerdem auf die Internetseite des Bayerischen Sozialministeriums und des Bayerischen Gesundheitsministeriums, die wichtige Informationen für Bürgerinnen und Bürger zum Umgang mit dem Corona Virus mehrsprachig zur Verfügung stellt, damit möglichst viele in Bayern lebende Menschen diese verstehen können. So gibt es beispielsweise ein Informationsblatt für Eltern in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Türkisch und Polnisch unter: www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php

Dieses Informationsblatt gibt es für Menschen mit Behinderung auch in leichter Sprache unter:

https://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_inet/leichte_sprache_-_informationsblatt.pdf

Zudem sind weitere Informationen in leichter Sprache auf der Homepage des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung abrufbar unter: https://www.behindertenbeauftragte.bayern.de.




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20.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 82/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelles zu Corona im Landkreis Haßberge

Im Landkreis Haßberge sind vier weitere Personen auf das neuartige Corona Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit liegt die Gesamtzahl zum heutigen Stand (Freitag, 20. März, 14.00 Uhr) kreisweit bei insgesamt 15 bestätigten Fällen. Das Gesundheitsamt Haßberge ermittelt wie gewohnt routiniert mögliche Kontaktpersonen und Infektionsquel-len. Aktuell werden weitere begründete Verdachtsfälle überprüft. Rund 450 Personen be-finden sich derzeit in häuslicher Isolierung.

Was eigentlich als Ergänzung und zur Entlastung der mobilen Testteams, die mutmaß-lich Erkrankte zu Hause besuchen, und der Hausärzte gedacht war, sah sich mit einem nicht zu bewältigenden Andrang:  Die für den KVB in Haßfurt neu eingerichtete zentrale Teststation ist am Donnerstag förmlich überrannt worden. Der Hauptgrund: Die KVB hat ein neues elektronisches System zur Terminvergabe getestet. Leider wurden der zugeteil-te Code sowie der Standort der Teststation innerhalb weniger Minuten über Facebook, WhatsApp und sonstigen sozialen Medien weiter verbreitet. Die Folge: Binnen einer Stunde war der Ansturm enorm. Zudem fuhren zahlreiche Bürger aus eigener Initiative zur Screening-Station – auch aus benachbarten Landkreisen.

Der hohe Andrang – rund 350 Personen waren vor Ort - führte zu langen Rückstaus und Wartezeiten über mehrere Stunden. Landrat Wilhelm Schneider appelliert eindringlich an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger: „Wir befinden uns in einer Krise, hier sind alle gefordert.“  

Personen, die keinen Termin für die Abstrichentnahme über die Telefonnummer 116 117 vereinbart haben, haben an der Teststation nichts zu suchen.“

Der Landkreis Haßberge trifft verschiedene Vorkehrungen, damit der Betrieb auch an der zweiten Teststation ordnungsgemäß ablaufen kann. Die Probenahme-Einrichtung, die vom KVB genutzt wird, wird an einem anderen Standort aufgebaut.

Es wird noch einmal eindringlich darauf hingewiesen, dass an den zentralen Teststatio-nen nur Rachenabstriche von Personen genommen werden, die vorher einen Termin erhalten, aus dem Landkreis Haßberge kommen und Symptome haben.

Das Bürgertelefon ist nach wie vor unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar - an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Mitarbeiterin-nen und Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können.

Wer sich krank fühlt und grippeähnliche Symptome hat und nicht direkten Kontakt mit ei-ner Person hatte, bei der der Corona-Virus nachgewiesen wurde, soll sich telefonisch bei seinem Hausarzt melden. Dieser entscheidet dann über eine Krankschreibung.

Patienten mit begründetem Verdacht sollen dringend den Fahrdienst/Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktieren. Die Nummer ist 116 117.

Bürger die aufgrund Corona verdächtiger Symptome den Arzt oder das Krankenhaus kontaktieren wollen, müssen unbedingt vorher den Arzt oder das Krankenhaus anru-fen und darauf hinweisen, dass sie Corona verdächtige Symptome bei sich festge-stellt haben.

Die häufigsten Fragen und Antworten stehen auf der Internetseite des Landkreises Haß-berge (www.hassberge.de) und werden ständig aktualisiert. Hier ist auch eine Liste veröf-fentlicht, welche Geschäfte und Betriebe weiterhin geöffnet haben dürfen. Unternehmer, die Fragen insbesondere zu Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie Fragen haben, werden gebeten, sich direkt an die Kammern, Berufsverbände und In-nungen zu wenden. Wichtige Informationen gibt es außerdem auf der Sonderseite: www.wirtschaftsraum-hassberge.de/corona.

Abschließend appelliert Landrat Wilhelm Schneider auch im Hinblick auf die landesweit verordnete Ausgangsbeschränkung noch einmal an die Bevölkerung: „Zusammenhalt war und ist unsere Stärke im Landkreis Haßberge. Wir brauchen jetzt Disziplin in der Re-duzierung sozialer Kontakte, damit die Ausbreitung des Corona-Virus verlangsamt wird. Jeder kann etwas tun, auch wenn es für den Einzelnen drastische Einschränkungen bedeutet. Aber: „Das kann im Ergebnis Leben retten!“. 




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19.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 80/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelles zu Corona im Landkreis Haßberge

Im Landkreis Haßberge sind zwei weitere Personen auf das neuartige Corona Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit liegt die Gesamtzahl zum heutigen Stand (Donnerstag, 19. März, 14.00 Uhr) kreisweit bei insgesamt 11 bestätigten Fällen. Das Gesundheitsamt Haßberge ermittelt wie gewohnt routiniert mögliche Kontaktpersonen und Infektionsquellen. Aktuell werden weitere begründete Verdachtsfälle überprüft.  Die Zahl der Personen in häuslicher Isolation ist zurückgegangen - derzeit befinden sich noch 422 Personen in häuslicher Quarantäne.

Das Landratsamt Haßberge hat in Haßfurt mittlerweile zwei zentrale Teststationen eingerichtet, wobei eine vom Gesundheitsamt betrieben und die andere vom KVB genutzt wird. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass hier nur Rachenabstriche von Personen genommen werden, die vorher einen Termin erhalten haben.

Das Bürgertelefon ist nach wie vor unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar - an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können.

Wer sich krank fühlt und grippeähnliche Symptome hat und nicht direkten Kontakt mit einer Person hatte, bei der der Corona-Virus nachgewiesen wurde, soll sich telefonisch bei seinem Hausarzt melden. Dieser entscheidet dann über eine Krankschreibung.

Patienten mit begründetem Verdacht sollen dringend den Fahrdienst/Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktieren. Die Nummer ist 116117.

Bürger die aufgrund Corona verdächtiger Symptome den Arzt oder das Krankenhaus kontaktieren wollen, müssen unbedingt vorher den Arzt oder das Krankenhaus anrufen und darauf hinweisen, dass sie Corona verdächtige Symptome bei sich festgestellt haben.

Die häufigsten Fragen und Antworten stehen auf der Internetseite des Landkreises Haßberge (www.hassberge.de) und werden ständig aktualisiert. Hier ist auch eine Liste veröffentlicht, welche Geschäfte und Betriebe weiterhin geöffnet haben dürfen. Unternehmer, die Fragen insbesondere zu Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie Fragen haben, werden gebeten, sich direkt an die Kammern, Berufsverbände und Innungen zu wenden. Wichtige Informationen gibt es außerdem auf der Sonderseite: www.wirtschaftsraum-hassberge.de/corona.







18.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 79/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelles zu Corona im Landkreis Haßberge

Im Landkreis Haßberge gibt es keinen weiteren neuen Corona-Fall. Die Gesamtzahl liegt zum heutigen Stand (Mittwoch, 18. März 2020, 14.00 Uhr) bei neun Fällen. Ein Patient wird nach wir vor in einer Klinik betreut und versorgt. Die acht weiteren Betroffenen befinden sich in häuslicher Quarantäne; ihnen geht es gut, sie sind nicht schwer erkrankt. Für rund 470 Bürgerinnen und Bürger wurde mittlerweile die häusliche Isolation angeordnet. Aktuell werden weiterhin begründete Verdachtsfälle überprüft. Die Auswertung der Rachenabstriche kann bis zu zwei Wochen dauern. Das Ergebnis wird dem Betroffenen auf alle Fälle mitgeteilt.

Das Bürgertelefon ist nach wie vor unter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar – werktags von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Der Landkreis Haßberge bittet um Verständnis dafür, dass am Infotelefon keine medizinische Beratung zum Coronavirus stattfinden kann.

Wer sich krank fühlt und die typischen Symptome hat, soll sich telefonisch direkt an den Hausarzt, beziehungsweise an den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 wenden.

Unternehmer, die Fragen insbesondere zu Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie haben, werden gebeten sich direkt an die Industrie- und Handelskammer, beziehungsweise Handwerkskammer oder an die jeweiligen Berufsverbände und Innungen zu wenden. Wichtige Informationen gibt es außerdem auf der Sonderseite des Landkreises unter: www.wirtschaftsraum-hassberge.de/corona.

Zum Schutz der Bevölkerung und zum Schutz der Mitarbeitenden bleibt die Kreisverwaltung sowie sämtliche Außenstellen (wie beispielsweise die Straßenverkehrsbehörde) ab sofort bis auf Weiteres für die Öffentlichkeit geschlossen. Die Kreisverwaltung wird für die Bürgerinnen und Bürger weiterarbeiten. „Nutzen Sie für dringende Angelegenheiten bitte die Kommunikation per E-Mail, Post und Telefon“, so die Bitte von Landrat Wilhelm Schneider.

Um die Ansteckungsgefahr innerhalb der Belegschaft zu minimieren und dadurch die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung zu erhalten, dehnt der Landkreis Haßberge seine Organisation für die Telearbeit aus. Dieses geschieht derzeit. In dieser Maßnahme bildet sich unter anderem auch die Verantwortung des Landkreises für die Funktionsfähigkeit der Öffentlichen Verwaltung sowie als Arbeitgeber für seine Beschäftigten ab.

Am Landratsamt trifft sich täglich der Krisenstab, um sich gemeinsam auf aktuelle Entwicklungen vorzubereiten. „Um möglichst effektiv reagieren zu können, ist eine enge Abstimmung notwendig.“, erläutert Landrat Wilhelm Schneider. Er appelliert zudem an alle, mitzuhelfen, eine schnelle Ausbreitung des Virus zu verhindern. „Jede und jeder steht hier in der Verantwortung. Nehmen Sie die Lage ernst, halten Sie die Empfehlungen der Behörden und des Robert-Koch-Instituts ein. Grund zur Panik ist aber nicht gegeben.“

Der Bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat am Montag den Katastrophenfall erklärt. Das Landratsamt hat daher die Führungsgruppe Katastrophenschutz einberufen, um gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen im Landkreis zu koordinieren.




17.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 79/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelles zu Corona im Landkreis Haßberge

Im Landkreis Haßberge ist eine weitere Person auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit liegt die Gesamtzahl zum heutigen Stand (Dienstag, 17. März, 15.00 Uhr) kreisweit bei insgesamt 9 bestätigten Fällen. Das Gesundheitsamt ermittelt wie gewohnt routiniert mögliche Infektionsquellen und Kontaktpersonen.

Der Krisenstab des Landkreises unter der Leitung von Landrat Wilhelm Schneider hat weitere Maßnahmen beschlossen, zur Eindämmung einer Weiterverbreitung des Corona-Virus beschlossen:

Das Landratsamt Haßberge ist ab Mittwoch, 18. März 2020 bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen. Dies gilt auch für die Außenstellen der Zulassungs- und Fahrerlaubnisbehörden in Ebern und Hofheim sowie für die Straßenverkehrsbehörde in Haßfurt, Am Ziegelbrunn wie auch für die Geschäftsstelle von Kreisjugendring/Jugendpflege in der Promenade in Haßfurt, die Tiefbauverwaltung, die Geschäftsstelle des Gartenbaus in der Uchenhofener Straße in Haßfurt, die Kreisentwicklung am Tränkberg in Haßfurt sowie die Nebengebäude des Landratsamtes in der Zwerchmaingasse in Haßfurt.

Bei unaufschiebbaren und dringlichen Anliegen können Termine mit dem jeweiligen Sachbearbeiter telefonisch, beziehungsweise per E-Mail vereinbart werden.

Auch die Rathäuser in den Städten, Märkten und Gemeinden des Landkreises Haßberge sind ab Mittwoch, 18. März 2020 aus demselben Grund bis auf Weiteres für den Besucherverkehr geschlossen.

Die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger werden selbstverständlich auch weiterhin bearbeitet. Allerdings wird hierfür um telefonische oder schriftliche (z. B. per E-Mail) Kontaktaufnahme gebeten.

Ziel dieser Maßnahme ist es, für die Bürgerinnen und Bürger weiter uneingeschränkt handlungsfähig zu bleiben, indem das Risiko der Weiterverbreitung des Corona-Virus minimiert wird.

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für diese Maßnahme, die wir insbesondere in deren Sinne getroffen haben.

„Wir folgen damit dem allgemeinen Vorgehen, die direkten Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, um eine Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen“, erklärt Landrat Wilhelm Schneider. Freiwerdendes Personal wird in die jetzt besonders belastenden Bereiche wie das Gesundheitsamt oder das Bürgertelefon umgesetzt.

Aufgrund der aktuellen Lage schließt vorübergehend auch das Jobcenter des Landkreises Haßberge für den Publikumsverkehr ab Mittwoch, 18. März 2020. Eine Arbeitslosmeldung kann telefonisch unter 09521/929-885 erfolgen. Auch andere Anliegen können telefonisch oder per Fax mitgeteilt werden, Fax 09521/929913-351. Arbeitgeber können sich an die gebührenfreie Hotline wenden:  0800 4 555 20 (gebührenfrei) klären. Die Möglichkeit zum persönlichen Kontakt im Jobcenter bleibt nur für finanzielle Notfälle bestehen. Notfallnummer: 09521/929-885 Anträge und sonstige Dokumente können formlos in den Hausbriefkasten der Dienststelle eingeworfen oder per E-Mail an: Jobcenter-Hassberge@jobcenter-ge.de gesendet oder über www.Jobcenter.digital gestellt werden.

 

Wertstoffhöfe im Landkreis Haßberge geschlossen,keine privaten Anlieferungen im Kreisabfallzentrum möglich

Aufgrund der aktuellen Entwicklung im Zusammenhang mit dem Corona-Virus bleiben die Wertstoffhöfe im Landkreis Haßberge ab morgen bis auf Weiteres geschlossen. Hiervon betroffen ist ebenfalls der Wertstoffhofbetrieb am Kreisabfallzentrum Wonfurt.

Haushalte, die über keine Gelbe Tonne verfügen, sammeln bitte vorübergehend restentleerte Verkaufsverpackungen in haushaltsüblichen Kunststoffsäcken und stellen die zugeschnürten Säcke am Abfuhrtag der Gelben Tonne vor dem Grundstück zur Straßensammlung bereit.

Der Betrieb des Kreisabfallzentrums Wonfurt muss ebenfalls reduziert werden: Es sind ab morgen bis auf Weiteres Anlieferungen, die von Privatpersonen durchgeführt werden, nicht mehr möglich. Lediglich sind Haus- und Sperrmüllfahrzeuge, Müllfahrzeuge mit gewerblichen Abfällen sowie weitere gewerbliche Anlieferungen zugelassen.

In diesem Zusammenhang entfallen auch die Problemmüllsammlungen an den Wertstoffhöfen sowie aktuell die Abgabemöglichkeiten von Bodenproben.

Abweichend hiervon bleiben die separaten Grüngutannahmeplätze vorerst geöffnet. Auch die für den kommenden Samstag, 21. März und für 4. April 2020 den angekündigten Sammelaktionen holziger Gartenabfälle werden aus heutiger Sicht durchgeführt. Änderungen hierzu werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Die Notgruppenbetreuung in Kitas und Schulen ist gut angelaufen. Im Landkreis nehmen aktuell 72 Kinder die Betreuung wahr. Berufstätige Eltern, die in systemrelevanten Jobs tätig sind, sollen auch weiterhin arbeiten können. Hierfür haben alle Kitas und Schulen eine Notbetreuung eingerichtet. Für alle anderen Kinder hat die Landesregierung ein Betreuungsverbot erlassen.

Der Corona-Virus hat auch Auswirkungen auf den Öffentlichen Personennahverkehr im Landkreis Haßberge: Ab heutigen Mittwoch bis voraussichtlich Sonntag, 19. April, gilt der „Ferien-Fahrplan“. Das bedeutet, alle mit S und V01 gekennzeichneten Fahrten in den Fahrplänen werden nicht mehr bedient.  Die Regelung gilt für den Bedienungsbereich des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN), den ausbrechenden Verkehr Richtung Schweinfurt, Bad Königshofen, Coburg und Bamberg.

Zum Schutz des Fahrpersonals sollen folgende Maßnahmen umgesetzt werden:

  • Ein- und Ausstieg nur an der hinteren Tür
  • Kein Fahrscheinverkauf in den Bussen
  • Bitte halten Sie Abstand zum Fahrpersonal

Fahrscheine werden im Bus bis auf weiteres nicht verkauft. Dennoch gilt die Fahrscheinpflicht! Bei weiteren Fragen bitte direkt an den Linienbetreiber/Busunternehmen wenden.




16.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 78/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelles zu Corona im Landkreis Haßberge

Im Landkreis Haßberge sind zwei weitere Personen positiv auf das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit liegt die Gesamtzahl kreisweit bei derzeit acht Fällen.  Bei den neuen Fällen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell mögliche Kontaktpersonen. Das Virus wurde bei einer Schülerin des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt festgestellt. Sie besucht dort die Klasse Q12. Den Lehrern und Schülern dieser Klasse wird empfohlen sich für 14 Tage häuslich zu isolieren und den Kontakt zu weiteren Personen zu minimieren. Wer Symptome aufweist, bitte den Hausarzt oder den Bereitschaftsdienst unter 116117 kontaktieren. Die direkten Kontaktpersonen der Schülerin wurden dem Landratsamt übermittelt und werden nun durch das Gesundheitsamt kontaktiert.  Der zweite neue Fall betrifft einen Mann aus der Gemeinde Aidhausen.

Für über 400 Bürgerinnen und Bürger wurde mittlerweile die häusliche Isolation angeordnet. Diese werden täglich angerufen und bei Bedarf beraten. Mittlerweile sind im Landratsamt Haßberge rund 160 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter damit beschäftigt, die aktuelle Corona-Situation zu bewältigen. Unter anderem trifft sich der Krisenstab täglich, in dem das weitere Vorgehen besprochen wird, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen und zu betreuen.

Um die personellen Ressourcen im Gesundheitsamt auch langfristig aufrecht zu erhalten, hat Landrat Wilhelm Schneider einen Schichtdienst einrichten lassen – sowohl bei den Ermittlungen in Bezug auf infizierte Patienten als auch für die Telefonisten des Bürgertelefons, um das Personal gesund und leistungsfähig zu halten. Das Corona-Krisenteam wird zudem von allen Sachgebieten unterstützt. Aus diesem Grund kann es in vereinzelten Bereichen zu Beeinträchtigungen kommen. Das Landratsamt bittet um Verständnis der Bürger.

Die Stichwahlen zur bayerischen Kommunalwahlen in zwei Wochen am 29. März finden wegen der Corona-Krise ausschließlich als Briefwahl statt. Die betroffenen Kommunen bereiten entsprechend Briefwahlunterlagen an die Wahlberechtigten vor und versenden diese. Es muss also kein extra Antrag gestellt werden.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat am Montag den Katastrophenfall für die nächsten 14 Tage für ganz Bayern ausgerufen. Damit ist zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus eine klare Steuerung mit zentralen Eingriffs- und Durchgriffsmöglichkeiten möglich.

Um die Verbreitung des Virus zu verlangsamen, wurden eine Reihe von Maßnahmen beschlossen, wie etwa Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen. Diese Maßnahmen wurden durch eine Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege sowie des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales festgelegt. Die Allgemeinverfügung über Veranstaltungsverbote und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Pandemie sowie die Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung stehen auf der Internetseite des Landkreises Haßberge (www.hassberge.de)  zum Nachlesen bereit. Mittlerweile stehen die häufigsten Fragen und Antworten auf der Homepage auch in arabischer Sprache.

Das Bürgertelefon ist weiterhin unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar - an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr. Es wird um Verständnis gebeten, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu medizinischen Fragen keine Auskunft geben können.

Wer sich krank fühlt und grippeähnliche Symptome hat und nicht direkten Kontakt mit einer Person hatte, bei der der Corona-Virus nachgewiesen wurde, soll sich telefonisch bei seinem Hausarzt melden. Dieser entscheidet dann über eine Krankschreibung.

Patienten mit begründetem Verdacht sollen dringend den Fahrdienst/Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktieren. Die Nummer ist 116117.

Bürger die aufgrund Corona verdächtiger Symptome den Arzt oder das Krankenhaus kontaktieren wollen, müssen unbedingt vorher den Arzt oder das Krankenhaus anrufen und darauf hinweisen, dass sie Corona verdächtige Symptome bei sich festgestellt haben.

 

Informationen für Unternehmen und Arbeitgeber

Unternehmen stehen vor der Herausforderung, die wirtschaftlichen Folgen des Corona-virus zu bewältigen. Fallen Mitarbeiter*innen aus oder muss Kurzarbeit angeordnet werden, stellen sich außerdem arbeitsrechtliche Fragen.

 

Hotline für Unternehmen

  • Die Service-Hotline des Bayerischen Wirtschaftsministeriums erreichen Sie telefonisch unter 089 2162-2101 montags bis donnerstags von 7.30 Uhr bis 17 Uhr und freitags von 7.30 Uhr
    bis 16 Uhr. Per Mail ist das Staatsministerium unter coronavirus-info@stmwi.bayern.de erreichbar.
  • Informationen der LfA-Förderbank Bayern zu finanziellen Unterstützungsangeboten erhalten Sie unter der Telefonnummer 089 2124-1000 unter www.lfa.de 

 

Arbeitsrecht

Was gilt, wenn Arbeitnehmer*innen unter Quarantäne gestellt werden? Unter welchen Voraussetzungen kann Kurzarbeitergeld beantragt werden? Welche Regeln gelten fürs Homeoffice?

Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen sind im Internet zu finden:

 

Finanzielle Unterstützungsangebote

Betroffenen Unternehmen stehen für die Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen des Coronavirus die Darlehensprodukte der LfA-Förderbank Bayern und verschiedene Bürgschaftsprogramme zur Verfügung. Außerdem ist der Mittelstandsschirm mit den Instrumenten aus der Finanzmarktkrise reaktiviert worden. Informationen finden Sie auf den Seiten:




15.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 76/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelle Informationen über Corona

Im Landkreis Haßberge gibt es aktuell (Sonntag, 15.03.20, 13.30 Uhr) keinen weiteren neuen Coronafall. Die Gesamtzahl liegt damit kreisweit bei derzeit sechs Fällen. Bei allen positiv getesteten Patientinnen und Patienten hat das Gesundheitsamt Haßberge mittlerweile alle Kontaktpersonen ermittelt und telefonisch informiert. Für über 350 Bürgerinnen und Bürger wurde die häusliche Isolation angeordnet. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass diese Personen auch mit dem Corona-Virus infiziert sind. Die Quarantäne ist eine Präventionsmaßnahme, um die Ausbreitung der Infektion möglichst zu verlangsamen.

Bei Fragen rund um die häusliche Quarantäne wird auf das Merkblatt des Robert-Koch-Instituts verwiesen, das auch auf der Homepage des Landkreises Haßberge (www.hassberge.de) zum herunter laden bereitsteht. Die Quarantäne ist wichtig. Sie dient dem eigenen Schutz und dem Schutz von uns allen vor Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus und soll die Verbreitung der Erkrankung verhindern. „Es ist wichtig, dass die Quarantäne auch eingehalten wird“, betont Landrat Wilhelm Schneider. Dies gilt auch für Betroffene, die keine Beschwerden haben sollten. Zu beachten ist: Verstöße gegen eine angeordnete Quarantäne können mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe geahndet werden. Die häusliche Quarantäne wird überwacht, das heißt konkret:  die über 350 Personen, die sich in häuslicher Isolation befinden, werden täglich vom Gesundheitsamt angerufen. Neben der Abfrage des gesundheitlichen Zustands dient der Anruf auch der Kontrolle, ob die angeordnete Quarantäne eingehalten wird.  Bestehen Zweifel, dass sich die betroffene Person nicht an die Quarantänevorgaben hält, kann die Einhaltung der Vorgaben von der Polizei überprüft werden.

Erst das Gesundheitsamt hebt die Quarantäne auf – auch bei einem negativen Testergebnis.

Die Labors arbeiten mit Hochdruck, dennoch kann es bis zu 14 Tage dauern, bis den Betroffenen das Testergebnis mitgeteilt werden kann. Vorrangig werden die Personen telefonisch informiert, deren Test ein positives Ergebnis ergab.

Landrat Wilhelm Schneider bedankt sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern im Landkreis, die sich vorbildlich verhalten, die Lage ernst nehmen, aber nicht in Panik verfallen und vor allem ein enormes Engagement in der Nachbarschaft an den Tag legen.

 

Bürgertelefon

Das Bürgertelefon ist weiterhin stark frequentiert. Es kann zu Wartezeiten kommen. Wer in der Warteschleife ist, wird gebeten, auf jeden Fall in der Leitung zu bleiben. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich hier bitte nur Bürgerinnen und Bürger mit Fragen speziell zur Situation im Landkreis Haßberge wenden sollen.

Das Bürgertelefon ist unter der Telefonnummer 09521/27-600 erreichbar - an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Wer sich krank fühlt und grippeähnliche Symptome hat und nicht direkten Kontakt mit einer Person hatte, bei der der Corona-Virus nachgewiesen wurde, soll sich telefonisch bei seinem Hausarzt melden. Dieser entscheidet dann über eine Krankschreibung.

Die Krankenhäuser und Arztpraxen arbeiten unter höheren Hygieneanforderungen.  Wichtig ist, dass Personen nicht unangemeldet in die Hausarztpraxen oder ins Krankenhaus gehen dürfen. Dies gilt insbesondere bei Krankenhäusern für Besucher.

Patienten mit begründetem Verdacht sollen dringend den Fahrdienst/Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung kontaktieren. Die Nummer ist 116117.

Bürger die aufgrund Corona verdächtiger Symptome den Arzt oder das Krankenhaus kontaktieren wollen, müssen unbedingt vorher den Arzt oder das Krankenhaus anrufen und darauf hinweisen, dass sie Corona verdächtige Symptome bei sich festgestellt haben.

 

Dienstbetrieb im Landratsamt

Am Montag und am Dienstag nächster Woche (16. und 17. März 2020) ist das Landratsamt mit Ausnahme der Zulassungsstelle wegen der gleichzeitigen Belastung durch die Maßnahmen zur Corona-Abwehr als auch die Wahlnachzählung geschlossen.

Aufgrund der aktuellen Gesundheitslage im Zusammenhang mit dem Corona-Virus findet im Landratsamt Haßberge ab Mittwoch, den 18. März 2020 nur ein eingeschränkter Dienstbetrieb statt, da über alle Fachbereiche kurzfristig Mitarbeiter im Bereich Gesundheitswesen und der Bürgerhotline eingesetzt werden müssen. Es wird daher empfohlen, sich telefonisch bei dem zuständigen Sachbearbeiter zu melden, das Thema zu besprechen und dann zu entscheiden, ob ein persönliches Erscheinen im Landratsamt Haßberge notwendig ist. Ohne Voranmeldung kann es daher zu längeren Wartzeiten kommen bzw. ist nicht gewährleistet, dass für Ihr Anliegen ein Mitarbeiter zur Verfügung steht.

Das Landratsamt bittet hier um das Verständnis der Bürger. Landrat Wilhelm Schneider versichert, dass von Amts Seiten alles unternommen wird, neben der Krisenbewältigung die Daseinsvorsorge für die Bürger aufrecht zu erhalten.

Das Landratsamt appelliert an die Bevölkerung:

-              Eigenverantwortung der Bevölkerung

-              Zusammenhalten, einander helfen und Ruhe bewahren.

-              Das Landratsamt empfiehlt, soziale Kontakte auf ein notwendiges Maß zu beschränken.

-              Risikogruppen (ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen, Schwangere) sind besonders zu schützen.

Die Liste der häufig gestellten Fragen ist – wie auch weitere Informationen zum Corona-virus – auf www.hassberge.de einzusehen.

 

Notbetreuung in Schulen und Kindergärten

An den Schulen und Kindergärten im Landkreis Haßberge wird eine Notbetreuung eingerichtet. Bei Bedarf muss vorab unbedingt mit der Schule (telefonisch oder per E-Mail) Verbindung aufgenommen werden.

Wer wird betreut:

•             Kindergartenkinder und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 6

o             die keine Krankheitssymptome aufweisen

o             Die nicht in Kontakt zu Infizierten Personen stehen

o             Die sich in den letzten 14 Tagen nicht in einem Risikogebiet aufgehalten haben

Aber nur, wenn beide Erziehungsberechtigten oder bei Alleinerziehenden der alleinerziehende Elternteil in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig ist

•             Dazu zählen Berufsgruppen, die …

•             … der Gesundheitsversorgung dienen

•             … der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz) dienen

•             … der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung) dienen.

Wann wird betreut:

•             während der regulären Unterrichtszeit des Kindes

•             weitere Betreuungszeiten sind von Schule zu Schule unterschiedlich und müssen individuell bei der Schule erfragt werden.

Bei Bedarf muss vorab unbedingt mit der Schule (telefonisch oder per E-Mail) Verbindung aufgenommen werden.

Ob das Kind mit dem (regulären) Schulbus fahren kann, ist bei der Schule oder beim Busunternehmen zu erfragen, da mit Änderungen der Busverbindungen aufgrund der grundsätzlichen Schulschließung zu rechnen ist.

 

Einschränkungen der Besuchsrechte für Krankenhäuser und Pflege-und Behinderteneinrichtungen

Wichtig ist, dass Besucher nicht unangemeldet in Krankenhäuser und Pflege- und Behinderteneinrichtungen gehen dürfen. Die Krankenhäuser arbeiten unter höheren Hygieneanforderungen.  Vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege wurde per Allgemeinverfügung das Besuchsrecht für Besucher von Krankenhäusern und Pflege- und Behinderteneinrichtungen stark eingeschränkt. Die Krankenhäuser und Pflege- und Behinderteneinrichtungen sind gezwungen, sich an diese Vorgaben zu halten. Aus diesem Grund muss ein beabsichtigter Besuch unbedingt vorher mit dem Personal des Krankenhauses, bzw. der Einrichtung abgeklärt werden. Den Anweisungen ist Folge zu leisten.

 

Weitere Informationen zum Coronavirus:

Robert-Koch-Institut: www.rki.de  

Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege:  www.stmgp.de

 

Hotline des Bayer. Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL)

Die Coronavirus-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist unter 09131 6808-5101 zu erreichen.

Der ärztliche Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Bundesvereinigung ist unter 116 117 erreichbar.

 

Hotline des Kultusministeriums für dringende Fragen von Eltern und Lehrkräften

Für dringende Fragen von Eltern und Lehrkräften hat das Kultusministerium eine Hotline eingerichtet, die werktags von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr und am Sonntag von 11.00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt ist: Coronavirus-Telefon-Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus: 089 2186–2971.




13.03.2020 //

Meldung LRA

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelle Informationen über Corona

Im Landkreis Haßberge sind drei weitere Personen positiv auf das neuartige Corona Virus SARS-CoV-2 getestet worden. Damit liegt die Gesamtzahl kreisweit bei derzeit vier Fällen. In diesen Neufällen ermittelt das Gesundheitsamt aktuell mögliche Infektions-quellen und Kontaktpersonen. Das Virus wurde bei einem Ehepaar aus Haßfurt nachgewiesen, beide befinden sich in häuslicher Quarantäne. Ein weiterer Patient aus Ried-bach wird in einem Krankenhaus betreut und isoliert von den anderen Patienten behandelt.  

Des Weiteren wurde dem Gesundheitsamt Haßberge aus dem Nachbarlandkreis Bamberg ein bestätigter Corona-Fall gemeldet. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Schüler, der im Landkreis Bamberg wohnt und die Realschule Ebern besucht.

Gesundheitsamt und Bürgertelefon arbeiten mit Hochdruck

„Alle Beteiligten arbeiten am Anschlag, sind dabei aber strukturiert und zielorientiert“, fasst Landrat Wilhelm Schneider die aktuelle Situation in der Behörde zusammen. Das Bürgertelefon wird wie erwartet stark genutzt, deswegen kann es auch zu Wartezeiten kommen. Wer in der Warteschleife ist, wird gebeten, auf jeden Fall in der Leitung zu bleiben.

Das Bürgertelefon ist an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr erreichbar. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich hier bitte nur Bürgerinnen und Bürger mit Fragen speziell zur Situation im Landkreis Haßberge wenden sollen. Wer sich krank fühlt und grippeähnliche Symptome hat oder sich in einem Risikogebiet aufgehalten hat, wird gebeten, nicht beim Bürgertelefon anzurufen, sondern sich umgehend an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) zu wenden, Telefon 116 117. Auch hier kann es zu längeren Wartezeiten kommen. Auch allgemeine Fragen zum Thema Corona können nicht vom Bürgertelefon beantwortet werden. Hier wird auf die Internetseite des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter www.lgl.bayern.de  oder auf der Seite des Robert Koch Institut unter www.rki.de  verwiesen.

Auf der Internetseite www.hassberge.de wurden die Antworten zu den häufigsten Fragen der Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Seite wird künftig immer weiter aktualisiert.

Zusammengefasste Informationen gibt es auch auf der Internetseite der Regierung von Unterfranken: https://www.regierung.unterfranken.bayern.de/regbezirk/04529/index.html.

Landrat Wilhelm Schneider appelliert an Reiserückkehrer, den Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zu folgen: Wer aus Gebieten zurückkehre, in denen Covid-19-Fälle vorkommen und innerhalb von 14 Tagen nach der Rückkehr Fieber, Husten oder Atemnot entwickle, solle unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Husten und Niesen solle man Abstand zu anderen Menschen halten, regelmäßig und gründlich Hände mit Wasser und Seife waschen und nach telefonischer Anmeldung unter Hinweis auf die Reiseregion einen Arzt aufsuchen.

Des Weiteren richtet der Landrat einen dringenden Appell an alle Personen für die eine häusliche Isolation angeordnet wurde, auch wirklich zu Hause zu bleiben und Kontakte zu vermeiden. „Hier ist Eigenverantwortlich gefragt, denn diese Maßnahme dient vor allem dem Schutz der Menschen, die besonders gefährdet sind. „Denken Sie alle an Ihre eigene Familie. Besser mit den Großeltern telefonieren statt sie besuchen“, rät Landrat Wilhelm Schneider. Weiterhin gelte es, eine Ausbreitung des Corona-Virus zu bremsen. „Jeder sollte sich überlegen, welche direkten Kontakte unbedingt notwendig sind. Vieles lässt sich auch telefonisch oder per E-Mail erledigen.“

Die Lage ist nach wie vor dynamisch, alle Maßnahmen, die getroffen werden, müssen im Einklang mit den Vorgaben auf Bundes- und Landesebene stehen.

Wichtige Informationen für alle Eltern

Für die nächsten fünf Wochen bis zum Ende der Osterferien einschließlich Freitag, den 17. April, sind alle Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen auf Anordnung der Bayrischen Staatsregierung geschlossen, um die Ausbreitung des Corona- Virus einzudämmen. Die Betreuung muss von den Eltern eigenständig organisiert werden. Eltern finden weitere Informationen unter https://www.stmas.bayern.de/coronavirus-info/index.php und www.km.bayern.de

Für dringende Fragen von Eltern und Lehrkräften hat das Kultusministerium eine Hotline eingerichtet, die werktags von 7:30 Uhr bis 18:00 Uhr und am Sonntag von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr besetzt ist: Corona Virus-Telefon-Hotline des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus: 089 / 21 86 – 2971.

Neben der Schließung sämtlicher Schulen und Kindergärten bis zum 19. April gehört auch die Vorgabe der Bayerischen Staatsregierung, dass Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern landesweit untersagt werden. Das Bayerische Gesundheitsministerium hat empfohlen, auch die Veranstaltungen ab 100 Teilnehmern abzusagen. Dieser Empfehlung schließt sich der Landkreis Haßberge zum Schutz der Bevölkerung an.

Um der Ausbreitung des Corona Virus vorzubeugen hat sich Landrat Wilhelm Schneider dazu entschlossen, dass die kreiseigenen Einrichtungen (Bibliotheks- und Informationszentrum in Haßfurt und Turnhallen) für den öffentlichen Betrieb bis auf Weiteres geschlossen sind. Das Hallenbad Hofheim bleibt ebenso für den öffentlichen Schwimmbetrieb geschlossen. Vereine können nach eigenem Ermessen entscheiden, ob sie das Schwimmbad nutzen. Die Badegäste mit Dauerkarte werden zu gegebener Zeit darüber informiert, wie die Ausfallzeit kompensiert wird. Auch das Hallenbad Ebern bleibt für den öffentlichen Schwimmbetrieb geschlossen.

Auch die Preisverleihung für den Kunstpreis wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Der neue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

Die öffentlichen Buslinien fahren vorerst wie gewohnt weiter. Es ist möglich, dass in den nächsten Tagen mit Einschränkungen zu rechnen ist.  Darüber wird rechtzeitig informiert.

Zudem ist beabsichtigt ebenfalls ab Montag, 16. März, in den Omnibussen den kontrollierten Vordereinstieg einzustellen, das heißt Fahrgastwechsel werden bei den Bussen durch die hintere(n) Tür(en) vorgenommen. Die Verpflichtung für den Fahrgast, für die jeweilige Fahrt einen gültigen Fahrschein zu besitzen, bleibt hiervon unberührt.

Landrat Wilhelm Schneider hat am Freitagnachmittag auch alle Bürgermeister über die aktuelle Situation im Landkreis informiert und wichtige Hinweise gegeben.







12.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 70/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelle Informationen über Corona

Im Landkreis Haßberge gibt es aktuell einen bestätigten Corona-Fall. Des Weiteren wurde dem Gesundheitsamt Haßberge aus dem Nachbarlandkreis Bamberg ein bestätigter Corona-Fall gemeldet. Bei dem Betroffenen handelt es sich um einen Schüler, der im Landkreis Bamberg wohnt und die Realschule Ebern besucht. Auf Grundlage des Infektionsschutzgesetzes hat das Gesundheitsamt Haßberge die Schließung der Realschule Ebern bis einschließlich Freitag, 20. März angeordnet. „Wir haben umgehend alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um die Bevölkerung zu schützen und die Betroffenen bestmöglich zu versorgen“, so Landrat Wilhelm Schneider.

Die Schulleitung der Realschule Ebern wurde über die Sachlage informiert. Der Schüler hat in der Woche vom 2. bis 6. März noch den Unterricht besucht. Aktuell befindet er sich in häuslicher Quarantäne. Die Klassenlisten liegen dem Gesundheitsamt vor. Alle Klassenkameraden des Betroffenen sowie dessen Lehrkräfte werden nun in den kommenden Tagen durch das Gesundheitsamt Haßberge kontaktiert. Allen Schülerinnen und Schülern wird empfohlen, sicherheitshalber zu Hause zu bleiben und unnötige Kontakte zu vermeiden.

Über die Schulleitung wurden vorsorglich auch alle Schülerinnen und Schüler des Friedrich-Rückert-Gymnasiums informiert, die vom 2. bis 6. März mit dem Agilis-Zug von Bamberg nach Ebern gefahren sind. Die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Haßberge bleiben zu Hause und sollen unnötige Kontakte vermeiden. Dieser Personenkreis ist registriert und muss sich nicht beim Gesundheitsamt oder beim Bürgertelefon melden.

Es handelt sich früh um die Agilis-Linie 84440, Abfahrt Bamberg 7.10 Uhr, Ankunft in Ebern 7.41 Uhr. Mittags nutzte der betroffene Schüler die Agilis-Linie 84463 Abfahrt Ebern 12.01 Uhr, Ankunft Bamberg 12.32 Uhr, beziehungsweise die Agilis-Linie 84469 Abfahrt Ebern 13.09 Uhr, Ankunft Bamberg 13.42 Uhr.

Die Bahnmitfahrer aus dem Landkreis Bamberg sollen sich an das zuständige Gesundheitsamt in Bamberg wenden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich alle Betroffenen aus dem Landkreis Bamberg an das dort zuständige Gesundheitsamt in Bamberg wenden sollen, Telefon 0951/872525 (Bürgertelefon), bzw. 0951/85-651 (Mitarbeiter des Gesundheitsamtes).

Weiterhin gilt aber: Wer grippeähnliche Symptome hat, kann sich an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der kassenärztlichen Vereinigung Bayern (KVB) wenden unter Telefon 116 117. Sollte es hierbei zu längeren Wartezeiten kommen, werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten auf jeden Fall weiter in der Leitung zu bleiben.

Im Fall der 16-Jährigen Schülerin der Wallburg-Realschule Eltmann ist das Gesundheitsamt weiterhin dabei, die Kontaktpersonen der Infizierten zu ermitteln. Wer mit der Schülerin engen und längeren Kontakt hatte, wird vom Gesundheitsamt angerufen und entsprechend informiert, um eine weitere Ausbreitung der Infektionskrankheit zu vermeiden. Alle Personen, die direkten Kontakt mit der Schülerin hatten und Symptome haben, werden getestet.

Die Auswertung der Probe kann bis zu einer Woche dauern. Das Ergebnis wird dem Betroffenen auf jeden Fall mitgeteilt. „Es ist davon auszugehen dass sich in der aktuellen Lage die Mitteilung der negativen Testergebnisse verzögern kann“, so Landrat Wilhelm Schneider und bittet um Geduld. In den Labors und Gesundheitsämtern werde mit Hochdruck gearbeitet.

Um den Kreis der Kontaktpersonen der erkrankten Schülerin einzugrenzen, wird darum gebeten, dass sich alle Gäste, die am Freitag, 6. März, bei einer Geburtstagsfeier im Anglerheim in Sand waren, sich an das Bürgertelefon wenden sollen, um sich registrieren zu lassen, Telefon 09521/27-600. Unter der gleichen Rufnummer sollen sich bitte auch alle Personen melden, die vom 2. bis 6. März, mit dem Bus mitgefahren sind, der morgens um 7.30 Uhr am Kriegerdenkmal in Sand und am Nachmittag um 13.12 Uhr an der Haltestelle, Limbacher Straße in Eltmann, abfährt. Alle Mitfahrer des Busses und die Gäste der Geburtstagsfeier bleiben 14 Tage sicherheitshalber zu Hause.

Wer den Verdacht hat, sich selbst mit dem Corona-Virus angesteckt zu haben, oder Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatte, sollte sich entweder telefonisch an seinen Hausarzt oder an den ärztlichen Bereitschaftsdienst der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117 wenden. Die Corona-Virus-Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) ist unter 09131-68085101 zu erreichen.

Für weitere Fragen speziell zur Lage im Landkreis Haßberge steht das Bürgertelefon unter der Rufnummer 09521/27-600 zur Verfügung – an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Auf der Internetseite www.hassberge.de wurden die Antworten zu den häufigsten Fragen der Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Seite wird künftig immer weiter aktualisiert. Ebenso werden hier aktuelle Hinweise zum Thema Corona veröffentlicht. Es ist zudem möglich, sich auf der Seite des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter www.lgl.bayern.de oder auf der Seite des Robert Koch Institut unter www.rki.de zu informieren

Die Wallburg-Realschule Eltmann und die Realschule Ebern bleiben noch bis zum 20. März geschlossen. Aktuell sind keine weiteren Schulschließungen vorgesehen. Bei Änderungen wird das Landratsamt umgehend informieren.

Für die Kindergärten im Landkreis bestehen derzeit keine Einschränkungen. Der Kinder-gartenbetrieb findet aktuell uneingeschränkt statt. Bei Zweifeln ist jeweils beim Kindergartenträger oder der Kindergartenleitung nachzufragen. Allgemein ist jedoch zu berücksichtigen, dass insbesondere Kinder, die sich innerhalb der letzten 14 Tage in einem Risikogebiet aufgehalten haben und keine Symptome aufweisen, für einen Zeitraum von 14 Tagen seit Rückkehr aus dem Risikogebiet Kindertageseinrichtungen nicht betreten dürfen und nicht in der Kindertagespflege betreut werden dürfen. Schülern mit Symptomen wird empfohlen zuhause zu bleiben und den Hausarzt / KVB zu kontaktieren.

Um der Ausbreitung des Corona Virus vorzubeugen hat sich Landrat Wilhelm Schneider dazu entschlossen, die geplanten Spieletage in Hofheim (26. bis 29. März) zu verschieben. Die Ausbildungsbörse am 28. März in der Heinrich-Thein-Berufsschule in Haßfurt wird abgesagt. Ebenso hat der FC Sand mitgeteilt, dass der für Samstag, 14. März angesetzte Festkommers anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums abgesagt, beziehungsweise auf noch unbestimmten Termin verschoben wird.




11.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 68/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Aktuelles zum Corona-Fall im Landkreis Haßberge
Auch für die Realschule Hofheim kann Entwarnung gegeben werden. Der Unterricht läuft dort am Donnerstag wie gewohnt weiter.




Meldung LRA Nr. 67/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Corona-Fall im Landkreis Haßberge bestätigt
Die Wallburg-Realschule Eltmann bleibt für die nächsten 14 Tage geschlossen

Im Landkreis Haßberge gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall. Darüber informierte Landrat Wilhelm Schneider am Dienstagvormittag in einem Pressegespräch. „Wir sind in unserem Landkreis gerüstet, seit Wochen laufen Vorbereitungen, wie wir im Falle eines positiven Befundes vorgehen“, berichtete der Landrat. Unter anderem ist die Koordinierungsgruppe aktiv, die sich zweimal wöchentlich trifft, um weiteres Vorgehen und Maßnahmen zu besprechen.

Nachdem am Dienstag auf Grund vertauschter Proben Unsicherheit bestand, ordnete Landrat Wilhelm Schneider eine Nachuntersuchung an. „Wir müssen schnellstmöglich Klarheit schaffen“. Als Schutzmaßnahme wurde vorsorglich empfohlen, dass am heutigen Mittwoch folgende Schulen nicht für den Betrieb geöffnet sind:

In Hofheim: die Mittelschule, die Realschule und die Grundschule.
In Eltmann: die Realschule, die Mittelschule und die Grundschule.

Am Mittwochvormittag kam das Laborergebnis an das Gesundheitsamt Haßberge zurück:

Betroffen ist eine Schülerin der Wallburg-Realschule Eltmann. Die 16-Jährige war zusammen mit ihrer Familie im Urlaub in Südtirol. Über einen Telefonanruf des Hotels hatte die Familie von einem positiven Erkrankungsfall eines deutschen Touristen erfahren. Daraufhin meldete sich die Familie beim Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst; bei allen Familienmitgliedern wurde ein Rachenabstrich genommen. Bisher liegt nur bei der Schülerin ein positiver Befund vor. Dem Mädchen geht es gut, sie ist nicht schwer erkrankt, sie zeigt keine Symptome. Die Schülerin und ihre Familie befinden sich in häuslicher Quarantäne.

In Absprache mit dem Gesundheitsamt bleibt die Wallburg-Realschule für die nächsten 14 Tage – mindestens bis zum 20. März – geschlossen. In der Grund- und Mittelschule Eltmann läuft der Unterricht ab Donnerstag wie gewohnt weiter. Dies gilt auch für die Grund-, Mittel- und Realschule in Hofheim.

Das Gesundheitsamt Haßberge ist aktuell dabei, schnellstmöglich weitere Kontaktpersonen zu ermitteln. Wer mit der Schülerin engen und längeren Kontakt hatte, wird angerufen und entsprechend informiert, um eine weitere Ausbreitung der Infektionskrankheit zu vermeiden. Treten bei den Betroffenen Symptome auf, wird ein Abstrich genommen. Dafür wird eine zentrale Anlaufstelle in Eltmann eingerichtet. Landrat Wilhelm Schneider weist ausdrücklich darauf hin, dass dort nach Terminplan ausschließlich die als Kontaktpersonen ermittelten Personen getestet werden, die einen direkten Bezug zu dem aktuellen Fall haben.

Speziell zur Lage im Landkreis Haßberge wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, dass unter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar ist – an Wochentagen von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Um den Kreis der Kontaktpersonen der erkrankten Schülerin einzugrenzen, wird darum gebeten, dass sich alle Gäste, die am Freitag, 6. März, bei einer Geburtstagsfeier im Anglerheim in Sand waren, sich an das Bürgertelefon wenden sollen, um sich registrieren zu lassen, Telefon 09521/27-600. Unter der gleichen Rufnummer sollen sich bitte auch alle Personen melden, die vom 2. bis 6. März, mit dem Bus mitgefahren sind, der morgens um 7.30 Uhr am Kriegerdenkmal in Sand und am Nachmittag um 13.12 Uhr an der Haltestelle, Limbacher Straße in Eltmann, abfährt.

Weiterhin gilt: Bei Symptomen einer Erkrankung wird empfohlen den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 anzurufen, der rund um die Uhr erreichbar ist. Wer allgemeine Fragen zu dem Thema Corona-Virus hat, kann sich an die Corona-Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden: 09131/68085101. Zudem wird auf die Internetseite des Landratsamtes Haßberge (www.hassberge) verwiesen, dort werden aktuelle Hinweise veröffentlicht.

Das Landratsamt Haßberge ist in dieser Woche zu den gewohnten Öffnungszeiten geöffnet. Am Montag, 16. März, und Dienstag, 17. März, ist das Landratsamt Haßberge mit Ausnahme der Zulassungsstelle in Haßfurt wegen der gleichzeitigen Belastung durch die Maßnahmen zur Corona-Abwehr als auch die Wahlnachprüfung geschlossen. Der normale Dienstbetrieb läuft dann wieder ab Mittwoch, 18. März.







10.03.2020 //

Meldung LRA Nr. 64/20

+++ Aktuelle Information aus dem Landratsamt Haßberge +++

Erster Corona-Fall im Landkreis Haßberge

Im Landkreis Haßberge gibt es einen ersten bestätigten Corona-Fall. Darüber informierte Landrat Wilhelm Schneider am Dienstagvormittag in einem Pressegespräch. „Wir sind in unserem Landkreis gerüstet, seit Wochen laufen Vorbereitungen, wie wir im Falle eines positiven Befundes vorgehen“, berichtete der Landrat. Unter anderem ist die Koordinie-rungsgruppe aktiv, die sich zweimal wöchentlich trifft, um weiteres Vorgehen und Maß-nahmen zu besprechen.

Nachdem am Dienstag auf Grund vertauschter Proben Unsicherheit bestand, ordnete Landrat Wilhelm Schneider eine Nachuntersuchung an. „Wir müssen schnellstmöglich Klarheit schaffen“. Als Schutzmaßnahme wurde vorsorglich empfohlen, dass am heuti-gen Mittwoch folgende Schulen nicht für den Betrieb geöffnet sind:
In Hofheim: die Mittelschule, die Realschule und die Grundschule.
In Eltmann: die Realschule, die Mittelschule und die Grundschule.

Das Testergebnis wird nach Auskunft des Labors am Mittwochvormittag vorliegen. Das Landratsamt Haßberge wird zeitnah informieren. Im Anschluss wird das Landratsamt ge-meinsam mit den Schulen weiteres Vorgehen festlegen und unmittelbar informieren.

Es wird darauf hingewiesen, dass die ermittelten Kontaktpersonen der Infizierten durch das Gesundheitsamt kontaktiert werden.


Speziell zur Lage im Landkreis Haßberge wurde ein Bürgertelefon eingerichtet, dass un-ter der Rufnummer 09521/27-600 erreichbar ist – an Wochentagen von Montag bis Frei-tag von 8.00 bis 18.00 Uhr sowie am Samstag und Sonntag von 9.00 bis 14.00 Uhr.

Weiterhin gilt: Bei Symptomen einer Erkrankung wird empfohlen den Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 anzurufen, der rund um die Uhr erreich-bar ist. Wer allgemeine Fragen zu dem Thema Corona Virus hat, kann sich an die Corona-Hotline des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit wenden: 09131/68085101. Zudem wird auf die Internetseite des Landratsamtes Haßberge (www.hassberge) verwiesen, dort werden aktuelle Hinweise veröffentlicht.

Aktuell gibt es keinen Anlass, geplante Veranstaltungen unter 1000 Teilnehmern abzu-sagen. „Wir beobachten die Situation natürlich aufmerksam“, so Landrat Wilhelm Schneider. „Wir werden zeitnah informieren“.

Das Landratsamt Haßberge ist in dieser Woche zu den gewohnten Öffnungszeiten ge-öffnet. Am Montag, 16. März, und Dienstag, 17. März, ist das Landratsamt Haßberge mit Ausnahme der Zulassungsstelle in Haßfurt wegen der Mehrfachbelastung durch die Maßnahmen zur Corona-Abwehr als auch die Wahlnachprüfung geschlossen. Der nor-male Dienstbetrieb läuft dann wieder ab Mittwoch, 18. März.




Besorgte Bürger oder Eltern können sich mit Ihren Fragen an das Bürgertelefon des Landkreises Haßberge mit der Telefonnummer 09521 / 27 600 wenden.