Stadt Eltmann

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Stadtverwaltung Eltmann
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Öffnungszeiten:

Montag – Freitag: 08.00 – 12.00 Uhr; Dienstag 14.00 - 16.00 Uhr; Donnerstag 14.00 – 17.00 Uhr und nach tel. Vereinbarung
Bei persönlicher Vorsprache wird um vorherige Terminvereinbarung mit dem entsprechenden Sachgebiet gebeten.

Städtepartnerschaft mit Saint-Paul-Trois-Chateaux

Seit 1975 ist Saint-Paul-Trois-Chateaux Städtepartner von Eltmann.

Die Gemeinde liegt im Süden Frankreichs, im Department Drome. Die Stadt hat 8969 Einwohner (Stand 1. Januar 2015) und befindet sich im Kanton Le Tricastin im Arrondissement Nyons.

Hier gelangen Sie zur offiziellen Seite der Stadt Saint-Paul-Trois-Chateaux.

 

Wichtige Links rund um die Städtepartnerschaft:


Weiterführende Anregungen zu Austauschprogrammen mit Frankreich in der Region:




Gemeinsam am Haus Europa bauen

Nach Corona-Pause: Delegation aus Eltmann besucht französische Freunde in Saint-Paul-Trois-Châteaux

Die Corona-Pandemie hatte zwischenzeitlich auch die Städtepartnerschaft Eltmann / Saint-Paul-Trois-Châteaux zur Zwangspause verurteilt. Nach zwei Jahren ohne Begegnungen wurde der Austausch jetzt wiederbelebt und vertieft. Eine 25-köpfige Delegation mit Bürgermeister Michael Ziegler und Partnerschaftsbeauftragten Joachim Friedsam an der Spitze reiste mit dem Bus für drei Tage nach Frankreich, um die bestehenden Kontakte aufzufrischen.

Die Wiedersehensfreude bei den französischen Freunden in Saint-Paul-Trois-Châteaux war groß, die Begegnung brauchte keine Anlaufzeit. Für Bürgermeister Jean-Michel Catelinois war es ein großes Vergnügen nach langer Zeit des Abstands die Abordnung aus Eltmann begrüßen zu können. „Wir haben sehr darunter gelitten, dass in den letzten beiden Jahren keine persönlichen Kontakte möglich waren. Gemeinsam haben wir unsere Freundschaft aufgebaut, vom ständigen Dialog gelernt und durch gegenseitige Neugier eine enge Beziehung entwickelt“, so das französische Stadtoberhaupt. Deswegen zeigte er sich glücklich, dass die Partnerschaft auch nach fast 50 Jahren immer noch lebendig und dynamisch ist. Das sei nicht selbstverständlich. Sein Dank galt allen Akteuren und Akteurinnen, die sich seit Jahren und Jahrzehnten dafür einsetzen, die Freundschaft mit Leben zu füllen. „Sie ist das Herzstück dieser Partnerschaft“. Dies bekräftigte auch Bürgermeister Michael Ziegler und forderte unter Verweis auf die gemeinsame, teils leidvolle Geschichte dazu auf, auch in Zukunft gemeinsam am Haus Europas weiterzubauen, um in Frieden leben zu können. Dafür sei es notwendig, insbesondere auch die Jugend mit einzubinden. „Unsere Partnerschaft ist keine Pflichtaufgabe, sondern ist uns eine Herzensangelegenheit“, unterstrich Ziegler. „Wir fühlen uns in Saint-Paul-Trois-Châteaux zu Hause.“ Die Freundschaft zwischen Frankreich und Deutschland sei eine gelebte, lebendige Partnerschaft; sie sei nicht von oben verordnet worden, sondern aus der Bevölkerung entstanden.

„Wir haben viel erlebt und auch viel erreicht“, waren sich die zwei Kommunalpolitiker und alle Beteiligten einig. Wichtig sei, dass zwei Nachbarländer sich verstehen, austauschen und gegenseitig unterstützen. Eine Überraschung hatten die Gastgeber für die Freunde aus Eltmann parat: nach der Besichtigung des neu gebauten Freizeitbades OdyssèO wurde ein Olivenbaum gepflanzt, der symbolisch für die deutsch-französische Freundschaft steht.

Die Gastgeber hatten ein breitgefächertes Rahmenprogramm vorbereitet. Unter anderem wurden das Haus des Trüffels und des Tricastin, das Lavendel-Museum in Saint-Remèze und die Altstadt von Saint Paul besichtigt. Ein besonderer Höhepunkt war das von der Stadt organisierte Bierfest, bei dem auch deutsches Bier ausgeschenkt wurde, das die deutsche Delegation mitbrachte. Die Einnahmen aus dem Verkauf des deutschen Bieres wurden einer Einrichtung aus dem Tricastin gespendet, in diesem Fall der Tagesbegegnungsstätte „Maison des Ainés“.

Nach drei erlebnisreichen Tagen fiel der Abschied am Sonntag schwer. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf den Besuch der Freunde aus Saint-Paul-Trois-Châteaux 2023 in Eltmann.

Foto: Moni Göhr/Freundeskreis Haßberge-Tricastin




Das Leben mit Corona in Saint-Paul-Trois-Châteaux

Bericht aus dem Fränkischen Tag vom 18.04.2020, Seite 9




Bürgermeister Jean-Michel Catelinois wiedergewählt

Nouvelle de Saint-Paul-Trois-Châteaux - Neues aus der Partnerstadt!

Auch in Saint-Paul-Trois-Châteaux fand am 15. März 2020 die Kommunalwahl statt. In unserer südfranzösischen Partnerstadt stellte sich der amtierende Bürgermeister Jean-Michel Catelinois erneut zu Wahl für das Bürgermeisteramt. Er wird nun für weitere sechs Jahre unsere Partnerstadt vertreten und so gratulieren wir herzlich zu seinem Wahlerfolg! Bravo!
Die Ergebnisse der Wahl können hier eingesehen werden: https://www.ville-saintpaultroischateaux.fr/Listes-electorales-Verifiez-que-vous-etes-inscrits.html?lang=fr

Wir hoffen, dass alle Bürger trotz des sich auch in Frankreich ausbreitenden Corona-Virus störungsfrei zur Wahl gehen konnten, stehen in Solidarität zusammen mit unseren französischen Freunden in dieser außerordentlichen Situation und freuen uns bereits auf ein gesundes Wiedersehen - in Eltmann oder Saint-Paul-Trois-Châteaux.

Wir sind gespannt auf viele weitere Jahre der Freundschaft zwischen unseren beiden Städten, Stadträten, Bürgermeistern und Bürgern.

Vive le jumelage!




Die Stadt widmet dem Partner St.-Paul-Trois-Chateaux ein besonderes Symbol

Die sehr lebendige Städtepartnerschaft zwischen Eltmann und St. Paul-Trois-Chateaux in Südfrankreich hat nun in Eltmann ein augenfälliges Symbol – den St.-Paul-Trois-Chateaux-Platz, der im Sommer 2019 im Rahmen der Eltmanner Biertage offiziell übergeben wurde. Die Zeremonie bildete für die Delegation aus Frankreich den Schlusspunkt ihres Besuchs in Unterfranken.

Letztes Jahr seien die Eltmanner überrascht worden, als bei ihrem Besuch in St. Paul ein Kreisverkehr den Namen Eltmanns bekam, gestand Bürgermeister Michael Ziegler ein. Weil das ein sehr schönes Symbol des Miteinanders sei, habe man sich im Stadtrat entschlossen, in Eltmann ein Pendant dazu zu setzen. Der kleine Platz markiert den Eingang in die Stadt von Limbach kommend und wurde vor einigen Jahren neu gestaltet mit Bäumen als Symbol für den Wald und einer steinernen Welle für den Main. Dazu kommt jetzt eine mediterrane Eiche, eingerahmt von Lavendel. Diese Eiche jedoch sorgte für den Wermutstropfen in der Feier – der allerdings auch wieder mit Humor genommen wurde.
 

Der Baum, ein Geschenk der französischen Gäste, wurde am Freitag gepflanzt, am Sonntagnachmittag war er verschwunden. „Heute Morgen um 9 Uhr stand er noch hier“, erklärte Michael Ziegler und sein Amtskollege Jean Michel versprach lachend: „Wir schicken Euch einen Neuen“.

Ein Miteinander entwickeln

Beide Bürgermeister betonten, wie wichtig sie die Städtepartnerschaft nehmen, vor allem im Hinblick auf die Jugend. Sie müsse erleben, dass nur das europäische Miteinander auch ein friedliches Miteinander garantiere. Für diesen Frieden sei die „große Politik“ verantwortlich, so Michael Ziegler, aber dazu gehöre auch, „dass man Verständnis für den anderen hat, sich besser kennenlernt und alltägliche Dinge miteinander unternimmt“. Deshalb sei es wichtig, dass Schulen und Vereine in diese Partnerschaft eingebunden sind.

Ein besonderes Zeichen setzten auch die vier Jugend-Stadträte aus St. Paul. Tom, Lucas, Manon und Gabrielle dankten für erlebnisreiche Tage in Eltmann und erklärten ihre Funktion. Der Jugendstadtrat in St. Paul-Trois-Chateaux wurde vor einem Jahr neu gewählt. Aus dem Wahlkampf seien mehrere Projekte hervorgegangen, die die Jugendlichen jetzt voranbringen wollen wie die Schaffung eines zweiten Spielparks mit Sportgeräten, die Beteiligung am Tag der Kinder, Aktionen zur Reinigung der Natur und ein Kinderflohmarkt. Sie freuten sich auch, dass sich Eltmann für die Institution interessieren. „Wir helfen Ihnen gerne, wenn Sie ebenfalls einen Jugendstadtrat einrichten möchten“, erklärte Lucas selbstbewusst. Diesen Gedanken werde man auf jeden Fall im Stadtrat nochmal aufnehmen, erklärte Michael Ziegler dazu.

Die Stadtkapelle Eltmann umrahmte die Feier. Mit dabei waren auch die Kinder des Städtischen Kindergartens mit Fähnchen beider Länder und viele interessierte Bürger sowie Landrat Wilhelm Schneider und der Partnerschaftsbeauftragte des Kreistages Kurt Sieber. Als Dolmetscher fungierte Joachim Friedsam. (Bild und Bericht: Sabine Weinbeer)




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