Stadt Eltmann

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Die Stadtteile der Stadt Eltmann

Die Stadt Eltmann gliedert sich sich in die Kernstadt Eltmann und die Stadtteile Dippach, Eschenbach, Lembach, Limbach, Roßstadt und Weisbrunn.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Stadtteile und ihre ortsspezifischen Gegebenheiten.

Stadtteil Dippach

 

 

Blick in die Geschichte

Eine wahrscheinlich bereits vorfränkische Siedlung, als Gewässerort mit dem –(b)ach im Ortsnamen auch durchaus möglich.

Die erste Erwähnung erfolgt erst 1303 als Diepach und Dyepach. Zur Cent (Gerichtsbezirk) Eltmann gehörig war das größtenteils links des Baches gelegene Dorf, nur der Greußenhof unterlag der Gerichtsbarkeit der Cent Hohenaich. Auch die Bistumsgrenze zwischen Bamberg und Würzburg teilt das Dorf. Im Bauernkrieg wurde der Ort stark in Mitleidenschaft gezogen, denn der Geschichtsschreiber und bischöfliche Sekretär Lorenz Fries berichtet aus dieser Zeit: „Ain weyler ligt in diesem ampt Walburg, Dibbach genannt, in welchem uber zehen persone nit sind …“

Der ab 1596 erwähnte Greußenhof war ein adeliges Wohnhaus und sollte ursprünglich einen Teil der Einkünfte des Ältesten der Familie Fuchs bilden. Durch Verkäufe allerdings gelangte der Hof später an die Rotenhan, Liebenau und zuletzt an die Familie von Heinrich aus Grasmannsdorf. Deren letzter Spross verstarb als Geistlicher und die Dippacher Liegenschaft wurde versteigert. 1840 wird der Greussenhof noch als Weiler mit 4 Herdstätten und 26 Einwohnern aufgeführt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde Dippach Opfer der schwedischen Brandschatzungen. Nach dem Abzug der Schweden waren nur noch 3 1/2 Häuser bewohnt. Später ging auch noch die Scheune des Greusenhofes in Flammen auf.

Um 1789 wurde das erste Schulhaus in Dippach erbaut, das mit Weisbrunn und Eschenbach einen Schulsprengel bildete. Die Ausstattung war sehr gering. Ein Schulhausneubau in Eschenbach wurde durch die bessere Finanzlage der Dippacher verhindert und so erfolgte 1887 der Bau der neuen Schule, die aufgrund ihres erhöhten Standortes gern die „Hochschule“ genannt wurde. Eine Erneuerung der Sanitäranlagen 1959 sicherte noch den Bestand bis zur Auflösung durch die Schulreform 1966-68. Bis in das Jahr 1840 lässt sich die Planung eines eigenen Gotteshauses zurückverfolgen. Kaplan Götz sammelte Geld zum Kirchenvermögen, das jedoch mit dem nach Amerika auswandernden Lehrer verschwunden ist. Damit war eine neue Sammlung fällig! 1894 am 28. März erfolgte aber dann die Vergabe der Bauarbeiten mit einem Gesamtvolumen von 4854,77 RM. Hierbei übernahm die Gemeinde alle Spanndienste und stellte das gesamte Bauholz sowie den Steinbruch. Schon am 3. Mai war dann die Grundsteinlegung, der nach fast 2 1/2-jähriger Bauzeit am Sonntag, den 13. Oktober 1896 die feierliche Einweihung folgte. Einen eigenen Friedhof erhielt Dippach im Jahre 1927.

 

Das gibt es nur in Dippach

1927 wurde in Dippach die Wasserleitung gebaut. Alleine hätte das die kleine Gemeinde nie stemmen können. Deshalb gründete man mit Roßstadt und Eschenbach einen Zweckverband – den ersten Wasserzweckverband in ganz Bayern! Eine der Wurzeln der interkommunalen Zusammenarbeit. Für die dörfliche Zusammenarbeit stand das 1854 eröffnete „Haus der Bäuerin“ gleich neben der Kirche. Ein Gemeinschaftshaus mit Wäscherei, Badeanlage. Großküche und einem Versammlungssaal. Als Gemeinschaftshaus dient heute die ehemalige Schule, das „Haus der Bäuerin“ wurde abgebrochen und so konnte der Platz vor der Kirche als neuer Ort der Begegnung gestaltet werden.

Ansprechpartner

Michael Ziegler
1. Bürgermeister

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