Stadt Eltmann

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Die Stadtteile der Stadt Eltmann

Die Stadt Eltmann gliedert sich sich in die Kernstadt Eltmann und die Stadtteile Dippach, Eschenbach, Lembach, Limbach, Roßstadt und Weisbrunn.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Stadtteile und ihre ortsspezifischen Gegebenheiten.

> Stadtteil Dippach

> Stadtteil Eschenbach

> Stadtteil Lembach

> Stadtteil Limbach

Stadtteil Roßstadt

 

 

Blick in die Geschichte

Am linken Ufer des Mainstromes, etwa 14 km unterhalb von Bamberg gelegen, ist das Dorf Roßstadt. Die Dorfgründung erfolgte bereits um 500 n. Chr. Durch die Thüringer, worauf auch die -stat Endung des Ortsnamens hinweist.

Die Verbindung mit einem Hinweis auf Pferdehaltung ist absolut irreführend, wie auch die erste Schreibweise „ratstat, radestat oder rastatt“ beweist. Die Lautverschiebung von radstadt nach roschert ist im Dialekt durchaus nachvollziehbar. Das Dorf wurde 1385 der Fam. Fuchs zugesprochen, kam aber 1585 an das Amt Wallburg. Grundherr war aber bereits 1477 das Stift St. Stefan in Bamberg. Die Centgerichtsbarkeit lag in Hohenaich, die kirchliche Zugehörigkeit aber zum Bistum Bamberg, hier zur Pfarrei Trunstadt. 1744 erwirkte die Gemeinde die Baugenehmigung beim Fürstbischof Friedrich Karl von Schönborn für eine Dorfkirche. Als Baumeister fungierte (wahrscheinlich) Joh. Jakob Michael Küchel, der Grundstein wurde 1746 gelegt, die Weihe erfolgte im Herbst 1747.

Es entstand ein Barockbau, dessen „Fassade mit kräftigen Voluten, entsprechendem Portal und darüber aufsteigendem Dachreiterchen vollendet geschlossen wirkt“. Da man hierden Kirchenbau als eine Gemeinschaftsaufgabe betrachtete, wurde auch ein Großteil der Ausgaben von der Gemeindekasse getragen. Die Glocken sind aus den Jahren 1705, 1761 und 1952. Der Friedhof wurde 1911 angelegt. Eine Schule wird in Roßstadt erst 1749 mit dem Gemeindeschmied als Lehrer bezeugt. Noch 1809 ist der Schmied als Lehrer tätig und es gibt kein Schulhaus, nur ein Schulzimmer in der Schmiede. Ab Sommer 1813 bekam aber der Lehrer Christoph Straub die Stelle als „zeitlicher Kantor“ und 1821 konnte der Mißstand mit dem Neubau eines eigenen Schulhauses beseitigt werden. Der Schulbetrieb wurde mit der Schulreform 1970 eingestellt. Die Wasserleitung entstand 1928. Die Ortsumgehung besteht seit 1935.

 

Das gibt es nur in Roßstadt

Obwohl Pferde nichts mit dem Ortsnamen von Roßstadt zu tun haben, ziert ein Roß den Dorfbrunnen, der im Rahmen der Dorferneuerung gestaltet wurde. Schließlich liegt die Weiß-Rössl-Brauerei bis heute im Herzen des Ortes, der mit zwei Gastwirtschaften und einem regen Vereinsleben aufwarten kann. Ein Segen für den Ort ist die Ortsumgehung der Bundesstraße.Drüben in der Mainaue liegt das schmucke Sportgelände.

Ansprechpartner

Michael Ziegler
1. Bürgermeister

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