Stadt Eltmann

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Die Stadtteile der Stadt Eltmann

Die Stadt Eltmann gliedert sich sich in die Kernstadt Eltmann und die Stadtteile Dippach, Eschenbach, Lembach, Limbach, Roßstadt und Weisbrunn.

Hier erhalten Sie einen Überblick über die Stadtteile und ihre ortsspezifischen Gegebenheiten.

> Stadtteil Dippach

> Stadtteil Eschenbach

Stadtteil Lembach

 

 

Blick in die Geschichte

Eine früher rein landwirtschaftlich geprägte Siedlung, möglicherweise bereits karolingischen Ursprungs. Die Ersterwähnung 1187 mit einem Adligen namens „Hermannus de Leimbach“.

1385 fiel das Dorf an die Familie Fuchs von Wallburg, ab 1584 an das Würzburger Hochstift. Gerichtlich aber immer der Cent Hohenaich zugehörig. Schon Anfang des 15. Jahrhunderts kamen Dorfs- und Flurherrschaft an die Probstei St. Stefan in Bamberg. Dessen Probst Joh. Eustach Anton Maria von Werdenstein weilte hier sehr gerne und oft zur Jagd und verfügte 1756 testamentarisch den Bau der Kirche, die wahrscheinlich durch den Bamberger Baumeister Joh. Jakob Küchel erbaut und am 2. Oktober 1766 eingeweiht wurde.

Die Weihedaten sind aber: Kirchweih an Michaeli (29. September), weißer Sonntag immer an Georg (Kirchenpatron) 23. April. Eine Besonderheit ist die am Weg nach Kirchaich gelegene Bergkapelle, die ursprünglich durch örtliche Bauern errichtet, später aber von der Gemeinde übernommen wurde. Bei einem durch Blitzschlag ausgelösten Brand wurde der kleine Glockenturm ein Raub der Flammen. Die herbeigeeilte Feuerwehr aus Priesendorf bemächtigte sich der „turmlosen“ Glocke und hängte sie in die dortige Kapelle, wo sie auch heute noch bimmelt. Ein eigenes Schulhaus mit Lehrerwohnung ist 1811 belegt, aber nur mit der Stelle eines miserabel besoldeten Hilfslehrers, was sich aber in mehr als 130 Jahren kaum besserte.

Eine eigene Wasserleitung aus dem Altenweisbrunn-Grund wurde 1931 erstellt. Hierbei kam ein „Widder“ zum Einsatz, der ganz ohne Fremdenergie das Wasser nach Lembach pumpte.

 

Das gibt es nur in Lembach

Lembach ist der kleinste Stadtteil Eltmanns, aber das Dorf hat ein eigenes Klima. Das Hochtal liegt windgeschützt durch den Steigerwald-Abbruch. Einen Besuch wert ist das Grab des bekanntesten Sohnes und Ehrenbürgers der früheren Gemeinde Lembach, des Bischofs Dr. Georg Kilian Pflaum.

Er wurde 1913 hier geboren, im September 1938 zum Priester geweiht und ging in die Mission nach China, bevor er in Rom studierte. Als Missionsbischof wirkte er dann in Bolivien. Regelmäßig besuchte er seine Heimatgemeinde und seine Familie, die noch heute hier lebt. Bei einem solchen Heimaturlaub verstarb er am 18. September 1971.

Er wurde in der Kirche seines Heimatortes Lembach feierlich bestattet.

Ansprechpartner

Michael Ziegler
1. Bürgermeister

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